Überblick Berufsbildungsbereich


Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ist gemäß § 219 SGB IX eine Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Die Grundlage für diese Teilhabe und Eingliederung wird im Berufsbildungsbereich (BBB) der WfbM gelegt.

Standort

  • Sülzeanger Marker

    Berufbildungsbereich am Sülzeanger

    Sülzeanger

    Adresse

    Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH
    Berufbildungsbereich am Sülzeanger
    Sülzeanger 1
    39128 Magdeburg

    Anfahrt

    ...mit öffentlichen Verkehrsmitteln
    Nahverkehr Routenplaner
    ...mit dem Auto
    Google Routenplaner
  • Westring Marker

    Berufbildungsbereich am Westring

    Westring

    Adresse

    Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH
    Berufbildungsbereich am Westring
    Wetsring 36
    39110 Magdeburg

    Anfahrt

    ...mit öffentlichen Verkehrsmitteln
    Nahverkehr Routenplaner
    ...mit dem Auto
    Google Routenplaner
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Auf dieser Karte finden Sie unsere Berufsbildungsstandorte in Magdeburg. Gehen Sie einfach mit der Maus über den Punkt, um mehr zu erfahren.

Standort Sülzeanger:
Sülzeanger 1
39128 Magdeburg

Tel.: +49 (391) 255 31-12

Standort Westring:
Westring 36
39110 Magdeburg

Tel.: +49 (391) 255 31-12

Allgemeine Informationen

Mit dem im Juni 2010 von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Fachkonzept (HEGA 6/2010) für das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen sollen die Möglichkeiten zur selbstbestimmten Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben verbessert und somit ein Beitrag zur Umsetzung der in der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen verankerten Zielsetzung beruflicher Inklusion geleistet werden. Die Schwerpunkte liegen insbesondere in den Eingliederungsmöglichkeiten in den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie in der personenorientierten Maßnahmengestaltung.

Für den Berufsbildungsbereich haben wir auf Basis der Anforderungen des Fachkonzepts eine Durchführungskonzeption erstellt und sind zertifiziert nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV).

Im Vorfeld der Aufnahme in den Berufsbildungsbereich findet in der Regel ein dreimonatiges, bei Vorerfahrungen auf dem Arbeitsmarkt im Einzelfall ein vierwöchiges Eingangsverfahren statt mit dem Ziel, den Teilnehmern Orientierungshilfen innerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen zu bieten und sich mit der neuen Rolle als Mitarbeiter in der Werkstatt für behinderte Menschen vertraut zu machen.

Begleitender Sozialer Dienst & Fördergruppen
Sülzeanger 1
39128 Magdeburg

Tel.: +49 (391) 255 31-19
Fax: +49 (391) 252 40 37

Verfahren

  • die Feststellung, ob die WfbM die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben ist.
  • die Feststellung, welche berufsbildenden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und welche ergänzenden Leistungen zur Eingliederung in das Arbeitsleben in Betracht kommen.
  • die Feststellung, welche Bereiche und Arbeitsfelder der WfbM und welche Beschäftigungsmöglichkeiten in Betracht kommen.
  • nach Absolvierung des Eingangsverfahrens
  • unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung und unabhängig von der vorausgegangenen Förderung
  • für behinderte Menschen, die infolge ihrer Behinderung nicht, noch nicht, oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können
  • für den maximalen Förderzeitraum von 24 Monaten

Ziele

  • Verbesserung der Eingliederungsmöglichkeiten in das Arbeitsleben
  • individuelle und umfassende Persönlichkeitsentwicklung
  • Entwicklung und Formung der beruflichen und lebenspraktischen Leistungsfähigkeit und Selbständigkeit
  • Erbringung eines Mindestmaßes an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung

Berufliche Bildung, als ganzheitliche und berufsorientierte Qualifizierung, ist die personenzentrierte Vermittlung von sozialen und berufsbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten, die eine aktive Teilnahme am Arbeitsleben in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder in einem Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes ermöglichen.

Grundlage der berufs- und persönlichkeitsbildenden Qualifizierung bilden einheitliche Bildungsrahmenpläne, die die Sozial- und Individualkompetenz sowie die berufs- und lebenspraktische Befähigung fördern. Dabei erfolgt die berufliche Bildung in praktischer Ausrichtung, flankiert von berufstheoretischer Wissensvermittlung, in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern (z.B. Montage, Holz- und Metallbearbeitung, Garten- und Landschaftspflege, Hauswirtschaft u.a.), mit dem Ziel, den Teilnehmer auf den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Nach einer i.d.R. 27–monatigen “Ausbildung“ im Berufsbildungsbereich wird ein Zertifikat mit Darstellung des jeweiligen Arbeitsfeldes erstellt.